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Kein Ende in Sicht

Schon seit Jahren schleppt sich der zweite Bauabschnitt des Altenheims im Bereich Roseggerstr., Freiligrathstr. und Ganghoferstr. hin. Bautätigkeit findet kaum statt. Interessenten, die bereits eine Altenwohnung angemietet hatten, bekamen ihre Anzahlungen zurück. 

Der Investor baut offenbar nur, wenn er gerade Geld hat, was selten der Fall zu sein scheint. Die Bauordnung der Stadt Wuppertal griff bisher nicht ein. Zwar erlischt eine Baugenehmigung, wenn der Bau länger als 1 Jahr unterbrochen wird. Gelegentliche kleine Bautätigkeiten scheinen aber auszureichen, diese Frist zu unterbrechen, auch wenn es sich wohl eher um vorgetäuschte Tätigkeiten zu handeln scheint, mit denen die Weitergeltung der Baugenehmigung rechtsmissbräuchlich erschlichen werden soll.

Unser Bezirksbürgermeister Stefan Kühn erhielt im Frühjahr von dem Investor die Auskunft, dass der Bau Ende Juli fertig sei. Mitte Mai wurden schon die Baucontainer im Hof entfernt.

Jetzt wurde auch das Gerüst abgebaut. Doch sieht die Fassade keinesfalls fertig aus. Manche Teile sind noch unverputzt. Das weckt den Verdacht, dass lediglich das Geld für eine weitere Standzeit des Gerüstes fehlt und der Bau noch lange so steht.

Der Zustand ist ein Schandfleck für Heckinghausen und eine ständige Belastung für die Anwohner. Wir fordern vom Investor die schleunige Fertigstellung der Baumaßnahme und von der Bauordnung vermehrten Druck.